Neues Design – weiteres Thema: Pentaho Data Warehouse

Vor wenigen Tagen ergriff mich die Lust, auf Webtubes über meine aktuellen Erfahrungen mit dem Business Intelligence Framework Pentaho zu berichten. Zuletzt berichtete ich über teilweise belanglose Dinge, um die schöne Domain nicht verschimmeln zu lassen. Ich gelobe nun Besserung! Es braucht eben manchmal auch eines besonderen Themas, welches nicht bereits 1000.000 mal durchgekaut wurde.

Direkt zum Start meiner Artikelserie über die Entwicklung von Dashboards mittels des Pentaho CDF (Community Dashboard Framework) erschien mir ein Wechsel meines Blog-Designs hin zu mehr Übersicht und Struktur ein notwendiger Schritt. Gedacht…. getan… ich mag klare Designs insbesondere aber schwarz auf weiß (und nicht umgekehrt). Ich hoffe, dass es euch gefällt und wenn nicht, dann gewöhnt euch trotzdem daran. Mir gefällt es nämlich :-) .

Nun werdet ihr euch sicherlich fragen, was mich dazu bewegt, auf Webtubes fortan auch über Data Warehouse, Pentaho, Dashboards, … etc. zu schreiben. Die Antwort auf diese Frage ist mit Ausholen relativ einfach zu beantworten. Mein Arbeitgeber hat uns (ein Klasse Team aus Webentwicklern) damit beauftragt, Kennzahlen in verteilten Softwaresystemen verschiedener Unternehmensprozesse “einzusammeln” und komprimiert in Form von KPI‘s (Key Performance Indicator) fein übersichtlich mit Charts und Trend-Kennzahlen ausgeschmückt auf einem DASHBOARD (aktuell wirklich ein Unwort in unserem Unternehmen – jeder spricht davon, kaum einer weiß, was es ist :-) ) auszugeben. Soweit so gut…

Bisher entwickelten wir Web Applikationen. Business Intelligence (BI) war uns nicht wirklich geläufig. Unser Unternehmen ist von Open Source Software geprägt. Auf der Suche nach einer verbreiteten BI Software wurden wir schnell auf das Open Source BI Framework Pentaho aufmerksam. Nach gut 2 Monaten (natürlich nicht ganztägig, das Tagesgeschäft zu vernachlässigen, ist fahrlässig) Einlesens und Probierens sind wir jetzt soweit, die Werkzeuge grundsätzlich zu beherrschen und Ergebnisse zu erzielen. Unser Knowhow im Umgang mit großen Datenbanken hat uns dabei ein ganzes Stück weiter geholfen. Um mit dem Pentaho Framework effektive BI Lösungen schaffen zu können, werden neben des Wissens über mögliche Architekturen und Design Grundsätze sowie die notwendige Administration (technische Einrichtung und Wartung) folgende Skills abgefordert (Reihenfolge stellt keine Wertung dar):

  • SQL
  • XML
  • HTML
  • Javascript
  • CSS

Wie Ihr seht, sind dies die Skills eines typischen Web Developers. In der Regel beherrscht ein Web Developer sogar einige mehr mit dem Prädikat mindestens gut. Die Dokumentation von Pentaho ist durchwachsen. Einige Bereiche sind wirklich gut (ETL, OLAP) und andere sind dürftig bis gar nicht KOSTENFREI dokumentiert. Mit etwas Biss wird es jedem gescheiten Developer gelingen, mittels des CDF auch ohne den Erwerb der kostenpflichtigen CDF-Dokumentation ein Ergebnis zu erzielen. Hier möchte ich gern Abhilfe schaffen. Datenbanken, AJAX, JSON, Charts, Tabellen, Layer, Javascript, CSS, HTML – das sind alles Dinge von denen wir eine Menge verstehen. Doch wie sieht es um die Unternehmensprozesse aus? Ohne ein fundiertes Prozesswissen des Unternehmens, in welchem eine BI-Lösung (egal welcher Art) zum Einsatz kommt, kann am Ende eigentlich nur Müll heraus kommen kein gutes Ergebnis erzielt werden. Doch auch hier sind wir bestens gewappnet.

Doch nun mal langsam, nehmen wir wieder etwas Fahrt raus. So völlig unstrukturiert loslegen, das liegt mir dann doch etwas fern. Ich werde euch in einer Serie von Artikeln meine Erfahrungen mit dem Pentaho CDF praktisch nahe bringen und erhoffe mir von euch den einen oder anderen Input – frei nach dem Motto: Teile mit anderen und profitiere von anderen.

Mit diesem Schlusswort schließe ich diesen Artikel ab, Gute Nacht.

1 Kommentar

  • By HG, 21. September 2011 @ 12:50

    hallo, ich hab deinen keyword density checker benützt und muss dir gratulieren. spitzen tool ;-)

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